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Übersicht: Informationen zum Mentorenprogramm

Auf dieser Seite werden die wichtigen Teile des neuen Mentorenprogramms zusammenfassend dargestellt. Für Detailfragen und -antworten zu einzelnen Themen verwenden Sie bitte die Navigation auf der linken Seite.

Das Mentorenprogramm ist die Antwort auf den von Studenten in einer Umfrage geäußerten starken Wunsch nach mehr persönlicher Betreuung im Studium durch die Fakultät.

So soll jeder Student an unserer medizinischen Fakultät in Zukunft in ein organisiertes Betreuungsnetzwerk eingebunden werden und stets einen qualifizierten Ansprechpartner für seine Belange haben.

Das Projekt besteht aus zwei Komponenten:

1:1 Mentorenprogramm

Ziel ist es, jedem Studenten im klinischen Abschnitt Zugang zu einem Fakultätsmitglied als Mentor zu ermöglichen. Idealerweise sollten sich Mentor-Beziehungen spontan finden und entwickeln. Mangels einer etablierten Mentorenkultur an unserer Fakultät ist dies aber leider bisher eher selten. Um das zu ändern, wollen wir eine minimale aber vorgeschriebene Interaktion zwischen Studenten und potentiellen Mentoren einmal im Semester einführen.

Ein halbstrukturiertes Treffen, zu Semesterbeginn ist mit diesem Mentor vorgesehen. Während dieser Treffen soll der Student kurz-, mittel- und langfristige Ziele definieren und mit seinem Mentor besprechen. Ansonsten steht es den Studenten weitgehend frei, weitere Themen für das Mentorengespräch vorzugeben. Dies könnte zum Beispiel die Doktorarbeit, andere Nebentätigkeiten, Famulaturen, das Praktische Jahr, Karriereplanung, Stipendien, Auslandsaufenthalte, Persönliches oder Ähnliches betreffen.

Dabei wird einer spontan entstandenen Mentoren-Beziehung immer der Vorzug gegeben - Studenten und Mentoren dürfen sich also primär gegenseitig selbst finden. Um dies weiter zu erleichtern und für die vielen Studenten, die spontan noch keinen passenden Mentor gefunden haben, haben wir diese Website aufgebaut. Hier können Studenten sowie am Programm teilnehmende Mentoren "Profile" erstellen. Durch den Vergleich von Interessen- und Fachrichtungen wird dem Studenten so eine Auswahl an potentiellen Mentoren angeboten, von denen er einen aussuchen soll.

Falls die Mentorenbeziehung floriert und beide Beteiligten dies wünschen, bleibt das Fakultätsmitglied weiterhin Mentor und damit Ansprechpartner des Studenten. Falls nicht, kann der Student zum nächsten Semester ein weiteres "Matching" mit einem neuen Mentor veranlassen. So wird die Chance auf eine fruchtbare Mentorenbeziehung bei vertretbarem Aufwand maximiert.

Peer-Mentoring: Das Ring-Modell

Zur besseren Überschaubarkeit haben wir die Fülle von Studenten zu Beginn ihres Studiums in fünf sogenannte "Ringe" aufgeteilt. Hierzu soll die "natürliche" Aufteilung in die fünf Apsiden des Präparierkurses übernommen werden. Nach und nach werden sämtliche Studenten der Fakultät einem Ring angehören.

Das Ring-Modell ist in Form einer Pyramide organisiert. Die Basis bilden die Studenten der Vorklinik, gefolgt von ihren Kommilitonen im klinischen Abschnitt. Auf der nächsten Ebene sollen einige engagierte LMU-Ärzte dem Ring angehören, an der Spitze jedes Ringes steht ein ehrenamtlicher "Schirmherr".

Engagierte Studenten eines Ringes dürfen sich als "Juniormentoren" zur Wahl stellen und sich von den Ringmitgliedern demokratisch wählen lassen. Diese betreuen dann persönlich in einem Tandem-Gruppen-Mentoring 40-45 Erstsemesterstudenten über mindestens ein Jahr hinweg. Zusätzlich sollen sie für Fragen und Anliegen der jüngeren Ringmitglieder bereitstehen.

Zur leichteren Kontaktaufnahme erhält jedes Ringmitglied Zugang zu einem Internetportal, wo beispielsweise anonym Fragen an die Juniormentoren gestellt werden können, die in der Regel innerhalb kürzester Zeit beantwortet werden. Weiterhin kann dort in Form eines Forums der Austausch mit Kommilitonen aus der Peer-Mentoring-Gruppe stattfinden, eine Übersicht über alle wichtigen Termine und Veranstaltungen gefunden werden und sich gezielt bei Juniormentoren aus der Studentenschaft als "Experten" zu Themen wie "Ausland", "soziales Engagement" oder "Doktorarbeit" informiert werden.

In einem weiteren Schritt sollen die Ringe auch zunehmend selbsttätig "Events" organisieren, wie zum Beispiel Gastvorlesungen, Berufsfelderkundung in Form von "Job-Messen" oder auch andere soziale Veranstaltungen, wie sportliche oder kulturelle Events.

All dies soll zusammen mit der Homepage und dem "Zusammengehörigkeitsgefühl" im Ring zu einem Netzwerk führen, in dem kein Student unserer Fakultät mehr einen Mangel an Zugang zu Ansprechpartnern beklagen müssen soll und welches er zur erfolgreichen Gestaltung seiner Zukunft nutzen kann.

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